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ForenübersichtFreeshardsDie spielbaren Klassen unserer Beta!!!

Die spielbaren Klassen unserer Beta!!!

Mitglied-49011.11.2002, 18:56 Uhr
Hallo Leute *G*

Ich bin es wieder die Nervensäge mit den endlos langen Postings.
Ich habe wieder ein neues für EUCH *G*

Dieses mal stelle ich die Klassen vor die bei unserer Illusienbeta spielbar sein werden ( Rasse erstmal nur Mensch).

So dann fange ich mal an



Die Klasse der Krieger bei den Menschen



Wer kennt sie nicht aus alten Erzählungen ? Die Ritter und Helden der verschiedensten Königreiche , die in ihren strahlenden Rüstungen hoch zu Rosse gegen den bösen, meist als übermächtig geschilderten Feind ziehen um König, Königin und Königreich aber vor allem seine wehrlosen Untertanen, vor der drohenden Gefahr zu beschützen.
Doch die Wahrheit, sieht meist anders aus, sehr viel nüchterner und meist alles andere als Edel. Es gibt sie kaum oder gar nicht, die wahren Helden die aus reiner Überzeugung in aussichtslose Gefechte reiten und denen es als Entlohnung reicht nach einem ruhmreichen Sieg von der jubelnden Volksmasse empfangen zu werden.
Die meisten Krieger sind einfache Söldner ohne große Moralvorstellungen und einem für ihren Beruf doch recht hinderlichem Gewissen. Ihr Motivation ist das Geld und der Besitz den sie von ihrem Herrscher für ihre Dienste erhalten, und nicht die Dankbarkeit des Volkes. Die meisten Söldner scheeren sich nicht um die Bedürfnisse des Pöbels. Es ist ihnen egal ob das Volk hungert oder nicht, solange ihr eigener Geldbeutel stimmt. Und selbst der Ritter , von dem das Wort „ ritterlich“, abgeleitet wurde - ein Wort das für ein galantes höfliches auftreten, und hohen Moralvorstellungen steht - behandelt meist nur seinesgleichen oder höher gestellte, so wie man es von ihm erwarten würde.
Es sind nicht die Ritter der Tafelrunde, die in dieser Zeit durch die Lande ziehen um wehrlose Menschen zu beschützen. Es sind habgierige Adlige, an deren Klinge mehr Unrecht als Recht klebt und die offen die Meinung vertreten, Gott habe sie für etwas besseres bestimmt, als den großen Rest.
Treue Dienste am König werden in den höheren Kreisen der Krieger meist gut belohnt, aber es sind nicht immer gleichzeitig treue Dienste am Volk.
Es ist die Zeit der feudalen Systeme, die Zeit in der sich wenige auf Kosten vieler große Reichtümer anhäufen. Es ist das Zeitalter in dem in der menschlichen Kultur, das Wohl eines einzelnen höher steht als das von zehntausenden und jene , die sich dagegen auflehnen, auf dem Scheiterhaufen oder der Streckbank enden. Es ist eine dunkle Zeit, beherrscht von dunklen Idealen, die damit aufrechterhalten werden, daß man den beschützenden Hunde gut füttert, damit er die große Herde im Schacht hält. Und die Hunde sind in diesme Falle die Krieger.







Der Handwerker bei den Menschen.






Geschäftssinn und geschickte Hand,
machen dich im Land bekannt,
ein wenig des Glückes, und ein günstiger Zoll,
machen deine Kassen, Stück für Stück voll.

Goldenes Handwerk, du bist unser Brot.
Gehst du unter dann ist das der Tod.
Du musst bestehen in Frieden und Krieg.
Ohne dein wirken, keine Hoffnung auf Sieg.

Du lässt entstehen Klingen aus Stahl,
füllst mit Möbeln den Königssaal.
Deine Stoffe trägt die Welt,
du machst aus Arbeit pures Geld.


Auch wenn diese Folklore, das Handwerk hoch zu Himmel preist, so sind dies doch nichts weiter als beschönigende Worte, die aus einer anderen, längst vergangenen Zeitepoche, des allgemeinen Wohlstandes stammen.
Sicher, das Land braucht die Handwerker wie eh und je, und auch die hohen Herren auf ihren Schlössern sind auf ihre Dienste angewiesen. Doch der Lohn für gutes Handwerk ist meist nicht Reichtum und Glück, sondern als Leibeigener Anrecht auf körperliche Unversertheit, solange man den geforderten Leistungen zu genüge nachkommt. Aber wehe dem der nicht mehr das Erfüllt was sein Lehensherr von ihm fordert. Mit viel Glück bereitet man ihm einen gnädigen Tod.
Die Situation für den einfachen Stand spitzt sich in fast allen Ländern Illusiens weiterhin zu, so , daß von den Betroffenen meist nur ein Ausweg gesehen wird, nämlich gegen die widrigen Umstände und die schreiende Ungerechtigkeit des eigenen Daseins in großen Volksaufständen aufzubegehren. Große Bürgerkriege sind die Folge. Sie sind die Begleiter dieser jungen Epoche, Kriege die noch mehr Leid und Armut über das Volk bringen und die Kluft zwischen Arm und Reich noch weiter auseinander treiben.
Denn der Adel ist verunsichert und glaubt durch strengere Hand alles wieder in den Griff zu bekommen. Das bedeutet für die Handwerker und Bauern, noch weniger Rechte , noch weniger Freiheit, und noch größere Armut.
Nur wenige Herrscher scheinen langsam zu begreifen, dass ein glückliches freies Volk viel leichter zu regieren ist als ein unterdrücktes, und ein freier Arbeiter, der durch seiner Hände Arbeit eigenes Geld verdient, viel mehr für die Steuerkasse tut als ein Knecht der kaum genug hat um den eigenen Mund zu stopfen.

Aber die Hoffnung scheint nicht zu sterben. So wird berichtet, dass ein gewisser Landesfürst große Teile seines Gebietes dem eigenen Volke überlassen hat, um dort eine blühende, freie Handelsstadt errichten zu lassen, in der es keine Unterdrückung mehr gibt, und in der das Volk entscheidet, welche Gesetze erlassen werden.
Natürlich ist diese Stadt, den meisten Monarchen ein Dorn im Auge, und sie setzen alles daran, dass diese Stadt schnellst möglich zugrunde geht. Denn sie wissen, dass die Freiheit dieser Menschen , auf Dauer dem eigenen Volk nicht verborgen bleiben wird.







Der Dieb




Sie werden beschimpft und sind verhaßt , wie keine zweite Bevölkerungsschicht. Die Rede ist von den Dieben und Strolchen, die in dieser Zeit der Armut, versuchen durch List, Tücke und Verrat zum schnellen Geld zu kommen, eine schmale Gradwanderung die nicht selten ein schnelles Ende auf dem Schafott oder ein qualvolles Dasein in düsteren Verliesen beschert. Diebe sind meist im Leben gescheiterte Persönlichkeiten, ohne Ehre und persönlichem Stolz. Für einen schnellen Taler tun sie fast alles, sofern ihre Feigheit sie nicht davor bewahrt.
Diebe sind meist in großen Zünften organisiert, wo sie sich die neusten, für sie wichtigen Informationen Austauschen – gegen Geld versteht sich -. Kleinere Aufträge erledigen sie meist alleine, weil ,kein Dieb dem anderen wirklich traut. Denn die Konkurrenz ist groß und nicht zuletzt gilt die Regel: Tue alles um deinen eigenen Hals aus der Schlinge zu ziehen, und wenn du jemand anderem etwas in die Schuhe schieben kannst, dann zögere nie damit es zu tun, bevor der Verdacht auf dich selbst zurückfällt.
Nach diesem Grundsatz lebt jeder Dieb, und der, der das nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann, wird in seinem Beruf nicht alt werden.

Der Beruf des Diebes gliedert sich in drei große Sparten.

Der Taschendieb und Einbrecher:
Meist sind es unerfahrene junge Diebe, die sich mit wenig Beute begnügen und nicht bereit dazu sind größere Risiken einzugehen um ihre täglich Brot zusammen zu stehlen. Sie sind in ihrer Zunft nicht sonderlich angesehen und werden gerne als Anfänger oder Grünschnäbel bezeichnet. Taschendiebe halten sich gerne in Tavernen an Spieltischen auf, dort wo viel Geld und Alkohol fließt, um in einem für sie günstigen Moment zuzuschlagen. Hin und wieder riskieren die erfahreneren unter ihnen auch kleinere Einbrüche, wenn sie sich sicher sind, daß das Verhältnis des Risikos zur Höhe der Beute stimmt.


Der Informant und Spion:

Sie gehören zur Elite ihrer Zunft und kennen sich in allen Gesellschaftsschichten bestens aus. Denn diese Art von Dieben versteht es, sich wie ein Chamäleon zu tarnen und sich somit an jede noch so mißliche Lage anzupassen. Sie sind leichtfüßig , gewandt, glänzende Schauspieler, Verwandlungskünstler par excellence und haben mehrere Identitäten, die oft sogar in den höchsten Kreisen, in Fadenscheinigen Positionen ein unglaubliches Ansehen genießen. Sie rühren sich nicht für kleines Geld sondern vertrauen auf die Intrigants des Adels , der ihr größter Auftraggeber ist.
Und trotz seiner Genialität und seines vermeintlichen Einflusses, ist und bleibt der Spion in seiner Seele ein kleiner mieser Schurke, der für das richtige Geld auch gerne mal die Seiten wechselt oder gar beide Seiten gegeneinander ausbotet.


Der Strauchdieb und Mörder:

Sie genießen wohl den schlechtesten Ruf unter den Spitzbuben, und sind selbst in der eigenen Zunft nicht gern gesehen. Sie sind der Abschaum der Gesellschaft, dem weder gewissen noch Reue mit in die Liege gelegt wurde.
Für Geld tun sie alles, verkaufen jeden und Alles, entführen , erpressen , morden, ob Mann, Frau oder Kind.
Nur zu gut, daß diese Art von Strolchen, nicht sonderlich viel Wert auf Tarnung und Vorsicht legt, so daß sie meist schnell dort landen wo sie auch hingehören- an den Strick des Galgens-
Mitglied-57912.11.2002, 08:30 Uhr
bis jetzt hören sie sich gut an, vorallem der strauchdieb/spion hats mir angetan :)
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