Dies ist ein Thread für die vom Thema abgewischen Konversation zwischen Aglarthiel, Stormcrow und mir. Ich will diesen Thread sowohl dazu nutzen einige Zugeständnisse von meiner Seite aus zu machen um damit endgültig das Kriegsbeil zwischen mir und bestimmten Leuten zu begraben als auch auf die gewünschten Auszüge zu posten. Diese werden jedoch aus vertraglichen Gründen mit dem Verlag sehr kurz gehalten sein. Stichwort \"Elefant im Porzellanladen\". Ja , da gebe ich dir recht, es ist leider meine Art (oder Unart) manchmal so aufzutreten
( oder besser so zu wirken), doch ist mir das meist nicht bewusst, da ich wie schon erwähnte ein sehr von Gefühlen geleiteter Mensch bin und sowohl Frust, Trauer, als auch Freude immer sehr überschwenglich auslebe ( das soll jetzt keine Entschuldigung für mein Verhalten sein sondern nur eine Klarstellung zum besseren Verständnis meines Verhalten). Ich habe schon oft versucht dies zu kontrollieren, aber es liegt einfach nicht in meiner Natur. Wahrscheinlich liegt es aber auch ein wenig am Sternzeichen \"Fische\". Ich versuche jedoch immer im Nachhinein, den Schaden den ich manchmal damit anrichte ( im Bezug auf Personen) zu negieren und wer mich kennt, der weis auch daß ich vieles was ich im Affekt sage, nicht wirklich so meine. Hiermit möchte ich mich auch noch mal für die Aktion mit dem Rechtschreibfehler entschuldigen, das geschah ebenfalls aus erster Wut heraus, und war alles andere als korrekt von mir.
So nun noch die Leseauszüge aus verschiedenen Stellen des ersten Bandes unseres Buches.
Der Gang der sie immer tiefer ins Erdreich führte, schien schier unendlich zu sein, und noch immer drang ihnen kein einziger Schimmer Licht entgegen. Dimian wurde zusehends nervöser. War Khaldar vielleicht doch nicht so freundlich, wie er sich ihm jetzt gab? Wohin wurde er von diesem Wesen gelockt, das so unversehens in sein Leben getreten war?
Dimian konnte den Gedanken nicht ablegen, dass der Gnom ihn vielleicht nur in eine Falle locken wollte.
Es schien ihm jedenfalls nicht ganz abwegig. Trotzdem folgte er ihm weiter in das verschlungene Labyrinth, das anscheinend gar kein Ende mehr nehmen wollte. Was sonst sollte er auch tun, alleine würde er hier nie wieder herausfinden. Und wenn er es doch irgendwie schaffte, dann erwartete ihn draußen wohlmöglich etwas, dem er lieber nicht begegnen wollte.
Plötzlich blieb Khaldar stehen. „Halt, sei Mal still! Ich kann sie schon hören.“
„Wen?“ fragte Dimian erstaunt.
„Die Galundooren“, erwiderte der Gnom unruhig.
-----------------------------------------------------------------------------------
Trotz der lähmenden Schmerzen, die er verspürte, raffte er noch Mal alle seine Kräfte zusammen und zog so schnell es ihm nur möglich war den Dolch aus der Tasche hervor. Ungläubig schüttelte er den Kopf darüber, dass er nicht schon früher darauf gekommen war.
Keine Minute zu früh, hielt er ihn in seiner Hand. Der glühende Dolch erhellte den vor ihm liegenden Bereich und gab jetzt freie Sicht auf das vor ihm stehende Grauen.
Wie er unschwer erkennen konnte lag sein Gegner bereits in Lauerstellung. Dimian stockte der Atem. Er hatte wirklich schlimmes erwartet , aber das hier übertraf selbst seine schlimmsten Befürchtungen.
Es war eine Kreatur der Hölle, die ihn geifernd anstarrte. Der Körper des Ofrath war schwarz und muskulös, mit einer zähen Lederhaut bedeckt. Sein Gesicht glich dem eines Hundes mit kurzer aber kräftiger Schnauze; solche Hunde wie Menschen des öfteren an Leinen ketteten, um ihr Anwesen bewachen zu lassen. Die dolchartigen Zähne, von denen alle so lang wie seine gesamte Hand waren, blitzten Dimian bedrohlich entgegen. Auf seinem Schädel hatte dieses Wesen zwei nach vorn gerichtete schwarze Hörner, ähnlich denen eines Ziegenbockes. Das furchteinflössendste waren jedoch nicht all diese Mordinstrumente, mit denen sein Körper bestickt war, sondern die zwei kleinen rotglühenden Augen, die Dimian in seelenloser Starre betrachteten und ihm das Gefühl von Tod und Verderben vermittelten.
------------------------------------------------------------------------------------
Zweifelnd schaute er zu der Stelle an der Khaldar im Stein verschwunden war? Sind denn die Dinge hier alle nur Magie?
Khaldars Stimme ertönte deutlich, als stände er nach wie vor bei ihm.
„Nein, Dimian. Magie ist gar nicht so oft im Spiel. Die Dinge sind, wie sie sind. Und ein wirklicher Magier weiß, dass er die Dinge nicht verbiegen kann. Und wenn er es doch tut, wird er bestimmt die Folgen zu tragen haben. Nur wer die Natur versteht und weiß, wie er die Kräfte der Natur verwenden muss, kann die Dinge beeinflussen. Sieh, der Illusionszauber ist eigentlich nichts anderes als ein Spiegel, der die Felswände der anderen Seiten scheinbar vor die Öffnung schiebt.“
Khaldar überlegte.
„Na ja, ganz so einfach ist es natürlich nicht. Aber du wirst es schon noch verstehen.“
Dimian schluckte. Ob er das jemals verstehen würde? Galmeschkristalle aus reiner weißer Magie, gleichsam als Nebenprodukt von Felsenfressenden Würmern ausgeschieden.
Aus schwarzer Brühe geborene Ungeheuer, die im Strahlen des Lichtes vergingen.
So einfach erschien ihm die Welt der Magie dann doch nicht.
Es dauerte eine Weile bis er sich wieder gefunden hatte, aber dann fühlte er sich bereit, dass schier unglaubliche zu versuchen.
------------------------------------------------------------------------------------
Die Einrichtung des Raumes war einfach und anspruchslos. Ein Bett und ein Schrank standen an der rechten Seite und in der Mitte stand ein Tisch und ein Stuhl. Alles war schwarz und wohl aus demselben Material gefertigt, wie der Tisch und die Stühle im Saal. Keine Kerze, keine Fackel erhellten den Raum und doch war hier das gleiche seltsame Zwielicht wie im Saal. An der linken hinteren Ecke war ein Kamin, in dem hell lodernd ein Feuer brannte. Aber obwohl das Knistern des brennenden Holzes zu hören war und die Flammen mehr als mannshoch in den Kamin hineinschlugen, war keine Wärme zu spüren, die von diesem Feuer ausging. Der Kamin selber war aus seltsamen, schwarzen ovalen Steinen gemauert. Sie schimmerten in einem leichten, ekligen feuchtem Glanz. Nur wenn man die Steine nicht direkt ansah, dann veränderten sie scheinbar ihr Aussehen und es erschienen Köpfe von Menschen, Zwergen, Elben und anderen Wesen, die er nicht kannte. Alle schienen sie in stummer Verzweiflung und Qual zu schreien.
Er wandte den Blick ab. Neben dem Kamin hing ein seltsamer Spiegel. Die Oberfläche war nicht klar und rein, wie er es von Spiegeln gewohnt war. Graue feuchte Schlieren überzogen die Fläche und...
Was war das? Im Spiegel saß eine schwarze Gestalt auf dem Stuhl am Tisch. Sein Kopf ruckte herum. Nein, da war keine Gestalt. Aber der Spiegel...? Ein Blick zurück belehrte ihn, dass im Spiegel immer noch die schwarze Gestalt auf dem Stuhl saß, während von ihm selber nichts zu sehen war.
Von Grauen geschüttelt floh er aus dem Raum und warf die Tür hinter sich zu.
------------------------------------------------------------------------------------
Die Pflanzen, die noch am Morgen so farbenfroh geblüht hatten, waren dabei zu welken. Manch Blüte ließ kraftlos den Kopf hängen und grüne Blätter lagen matt und eingerollt mit seltsamen gräulichen Rändern an ihren Stengeln an. Die Früchte, die ein großer Tel der Pflanzen hervorgebracht hatte, waren teilweise mit schwärigen faulen Stellen bedeckt und selbst die seidige Luft, die am Morgen noch so wohlriechend über allem gelegen hatte, schien einen grauen Schimmer angenommen zu haben. Ein leichter, kaum wahrnehmbarer Geruch nach Moder und Fäulnis schwebte über allem und am Rande des Gesichtsfeldes, dort, wo die Gänge zu den Ofraths begannen, flirrten dunkle Schatten, die einem direktem Blick nicht standhielten und verschwanden, wenn man hinsah.
Alles machte den Anschein, als läge es todesmatt danieder und hätte seit langem nicht mehr die pflegende Hand der Gnome gesehen.
In der Ferne vor ihnen zeichnete sich langsam die Silhouette Kurra ‚Dahans als kleiner, matt spiegelnder Punkt ab, der immer mehr Konturen gewann. Aber selbst hier schien der Glanz matter und irgendwie müder zu sein.
Mehr geht nicht, sonst bekomme ich noch eine auf die Mütze.
Grüße Ralf

















