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Terra Mystica: Dunkles geht um in Britannia...

Mitglied-193019.10.2009, 14:57 Uhr
Ohrenbetäubendes Grollen, als würde ein gewaltiges Gewitter über Minoc wüten, weckte die meisten der noch schlafenden Minocer Bürger im Morgengrauen des 5. Nugors. Wenn sie aus dem Fenster blickten, sahen sie aus Richtung der südlichen Steinmine Rauch und Staub aufsteigen, der langsam nieder zu regnen begann. Die Vibrationen im Boden, nach diesem fürchterlich lauten Donner, waren deutlich in der ganzen Stadt zu spüren und auch in der Nähe von Vesper und bei Khaz’Dur konnte man noch leichte Bodenvibrationen wahrnehmen. Doch erst als sich der Staub und Rauch gänzlich gelegt hatte, offenbarte sich den Bürgern das ganze Übel einer gewaltigen Detonation.
Der ganze Stollen war gesprengt worden, die Steinausbeute der nächsten Jahrzehnte war in Gefahr! Verzweifelte Bergmänner betrachteten die Katastrophe, ehe einer von ihnen beherzt zugriff und begann, den Stollen notdürftig freizuräumen. Bald erwachten die anderen aus ihrer Starre und halfen ihrem Genossen bei diesem schweren Tagewerk. Doch was war hier geschehen? Warum war der Stollen zerstört worden? Die Leute fanden keine Antwort...

Aber auch anderswo gingen Veränderungen vor sich. In einem Land, unerreichbar für jeden Erwachsenen, regieren die Träume. Jede Nacht begeben sich die Kinder in dieses Land, das für sie völlig wirklich ist. Seit jeher wurde diese Welt von einer Traumfee behütet, so dass die Kinder in der Nacht ruhige und friedliche Träume hatten.
Doch seit längerer Zeit scheint die Traumfee verschwunden. Das Traumland wirkt nun größer und ein wenig verlassen. Die Kinder tummeln sich noch immer dort und erleben ihre Abenteuer, aber auch ruhige Stunden. Dennoch nehmen sie unterschwellig eine kalte Einsamkeit wahr. Was mag mit der Traumfee nur geschehen sein? Und Benji, ihr kleiner Sohn, wurde auch schon lange nicht mehr gesehen.
Noch scheint die Traumwelt wie immer zu sein, doch war das Traumland sonst nicht viel lebendiger und veränderte sich auch? Nun scheint dort Stillstand zu herrschen. Alles ist, wie es schon immer war.
Schnee fällt stetig auf den Boden des Traumlandes, als würden die Weiten des grenzenlosen Landes, über den Verlust eisige Tränen vergießen. Langsam türmt sich dieser zu kleinen Hügeln auf, als wollte er die vertraute Umgebung verschlingen. Jedes Kind, dass in die Tiefen der Träume eintaucht spürt etwas Fremdes, was hier nicht hingehört, ist jedoch nicht in der Lage einen Ursprung auszumachen.

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