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Siebenwind - Das Dunkeltief naht!

Mitglied-197117.12.2009, 22:57 Uhr
Eine Flasche? Verwundert schaust du hinab in den Sand zu deinen Füßen, irgendwo an einem Strand an einer Küste Galadons. Vielleicht ein guter Wein?
Doch weit gefehlt - eine Nachricht fällt aus dieser Flasche, als du den mit dicken Wachs versiegelten Korken löst. Robustes Pergament, auf dem mit zittriger, doch noch halbwegs lesbarer Schrift folgende Zeilen geschrieben worden sind, ruht nun in deinen Händen:


Weh uns, weh uns allen!
Das Dunkeltief brach herein, doch so schlimm wie hier, auf diesem Eiland, welches sich Siebenwind schimpft, habe ich es noch nirgends in all den vergangenen Dekaden erlebt. Auch hier sind es drei Tage der Angst, der Schrecken, des allgegenwärtigen Todes. Auch hier herrscht, abgesehen von entzündeten Fackeln, Laternen und Kerzen vollkommene Finsternis und auch hier erheben sich die Diener des Ungenannten, um uns im Glauben zu erschüttern und uns fallen zu lassen, auf dass wir zu willenlosen Marionetten ihres verdammten Götzen werden.

Doch schlimmer ist es hier gar noch - die dämonischen Heerscharen scheinen wie ein Regenguss auf uns niederzusinken, als würden sie aus dem Düstermond, der gemeinhin als Pforte zu den Niederhöllen gilt und an diesen Tagen unheilvoll und sichtbar am Himmel blutig prangt, auf Tare niederprasseln.
Nicht genug damit. Allerortens erhebt sich untotes Leben. Gefallene aus den vergangenen Schlachten, fleischlose Kreaturen, einzig am Unleben durch die Macht dieser Tage erhalten.
Und Doppelgänger! Ich sah ihn gleich zweimal, jenen Ritter, der sonst so standhaft zu kämpfen wusste, doch einer der beiden sah lediglich bleich und voller Schrecken zu seinem Spiegelbild, unfähig seine Waffe scheinbar gegen sich selbst zu erheben.
Gibt es noch Hoffnung?
Erst vor wenigen Zyklen fiel der Wall, jenes mächtige Bollwerk, welches die öden Lande vom zivilisierten Teil der Insel trennt und dieses schützt. Müde sehen sie jetzt schon aus, die hohen Magier, die sonst mit einem Handwink gewaltige Mächte zu entfesseln wissen.

Aber doch - ein kleiner Hoffnungsschimmer war zu erkennen, als ein Geweihter des Herrn Bellum, welcher über den Kampf, die Ehre und das Schmiedehandwerk gebietet, zu den übermüdeten Kämpfern am Nordtor sprach, mit ihnen betete und die Gläubigen auf ihre Knie sanken, demütig das Haupt neigten und in ihren Herzen der Mut, nicht aufzugeben, nicht den Verlockungen der Dunkelheit nachzugeben, aufflammte.
Ihr göttlichen Viere steht uns bei!

Und ihr, die ihr diese Nachricht findet, verbreitet dies! Siebenwind wird, ganz gleich wie sehr das Chaos über uns hereinbricht, nicht fallen. Doch wir brauchen auch euch. Gleich ob Kämpfer, Magier, Novize der Kirche, Handwerker, Barde, Magd oder Tagelöhner - so ihr den Mut habt, reist auf diese Insel und steht uns bei, gleich ob am Dunkeltief oder an den anderen, nicht selten ähnlich unruhigen Tagen des Jahres.

Die Viere mögen euch beistehen und für eine baldige, gute Überfahrt sorgen!

Karlios Mherkas
Gelehrter des Kontors Phyladion zu Rothenbucht


OOC: Auch zu Anfang des kommenden Jahres bricht wieder das Chaos über die Insel Siebenwind herein - vom Beginn des 2. Januars an bis zum 4. Januar ist all das in dem obigen Text Geschilderte möglich. Wie jedes Jahr werden hohe Spielerzahlen erwartet und wer sich noch vorher auf Siebenwind anmeldet und einloggt, kann auch schon die ersten, sicher wertvollen Kontakte knüpfen!

Schaut also rein, werdet ein Teil dieser Geschichte und steht der Insel bei an den dunkelsten Tagen Siebenwinds!

[externes Bild: http://www.siebenwind.de/ICP7Z.jpg] (http://www.siebenwind.de)
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