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Reise nach Ter Mur auf Vetus Mundus

Mitglied-309025.02.2014, 23:07 Uhr
[externes Bild: http://download.vetus-mundus.org/banner/BannerReiseNachTerMur03.png]

Seit Jahrhunderten war die Landmasse Ter Mur vom Rest Sosarias abgeschnitten.

Während die Welt der Menschen wuchs und gedieh, führten die Gargoyles oder volde-lem, wie sie sich selbst nennen, unter der Führung ihrer Königin Uus-Lem einen verzweifelten Kampf gegen die Mächte des Void, der alles zu verschlingen droht.

Doch nun, nach all dieser Zeit, wurde ein Dokument gefunden, welches von einem Tor berichtet, das die beiden Gebiete einstmals miteinander verbunden haben soll.

Sollte dieses Tor noch existieren, wer hätte den Mut, sich der Herausforderung zu stellen? Und noch schlimmer, der Text berichtet von grauenhaften Gefahren, die jene Mutigen bereits vor dem Erreichen des Tors erwarten.

Nur die wahrhaft Tapferen können sich dieser Herausforderung stellen und dem Void selbst – der Großen Leere – einen Weg abringen, der sie an einen Ort führt, auf den seit Jahrhunderten kein Mensch oder Elf seinen Fuß gesetzt hat.

Nächsten Samstag, am 1. März um 18 Uhr ist es soweit: Auf Vetus Mundus beginnt eine Reise voller Abenteuer und Gefahren.
Mitglied-309004.03.2014, 07:02 Uhr
Das Event ist gut gelaufen, wieder einmal hat das Gute gegen das Böse gesiegt und ich glaube, nicht nur wir, sondern auch die Teilnehmer hatten viel Spaß.

Wie schon im Ankündigungstext zu lesen war, wurde ein Dokument gefunden, und zwar ein sehr altes Expeditionstagebuch. Leider handelte es sich nur um den 2. Teil und so war es die erste Aufgabe der Spieler, den Hinweisen darin zu folgen und den 1. Teil zu finden.

Hier eine Abschrift des Dokumentes, das gefunden wurde:

Expeditionstagebuch - Teil 2

69. Februar 165
Ich musste ein neues Tagebuch anfangen. Es ist kaum zu glauben, dass wir es geschafft habe. Es gibt so viel zu entdecken.

72. Februar 165
Es ist wunderbar. Ich habe in den letzten Tagen so viele Skizzen angefertigt, dass ich wohl Jahre für die Auswertung brauchen werde.

3. März 165
Ich weiß, dass hier ein Geheimgang sein muss, doch bei dem schlechten Licht ist kaum etwas zu erkennen. Wir müssen ihn finden und wenn ich unsere gesamten Reservefackeln aufbrauchen muss. Mein Assistent Nathaniel ist der einzige, der sich nicht von der düsteren Stimmung beeinflussen lässt. Heute versuchte er die anderen mit Geschichten aus seiner Kindheit aufzuheitern. Selbst Perkins, der die letzten beiden Tage nur vor sich hingebrütet hat, konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen, als der Junge beschrieb, wie er als Kind in den Bottich mit Weintrauben fiel. Damals war es wohl nicht so lustig, es dauerte Stunden, bis seine Eltern daran dachten, ihn im Keller zu suchen. Ich hoffe wirklich, dass wir mit etwas mehr Licht endlich den Gang finden.

4. März 165
Die Idee mit den Fackeln war geradezu genial. Wer hätte gedacht, dass es so einfach ist? Perkins hat eine Skizze des Mechanismus angefertigt, während ich in die Tiefe vorgedrungen bin.

8. März 165
Die Erbauer müssen ein wahrlich misstrauischer Menschenschlag gewesen sein, doch endlich haben wir den Eingang zu einem Labyrinth gefunden. Wir müssen vorsichtig sein. Ich bin heute auf eine Bodenplatte getreten und wäre beinahe von einem Stein erschlagen worden, der sich aus der Decke gelöst hat. Ich bin nicht sicher, ob es sich um einen Zufall oder eine sorgfältig konstruierte Falle gehandelt hat.

9. März 165
Perkins ist tot. Der arme Kerl ging voraus, um den Boden nach weiteren Fallen absuchen. Eine Falle hat er übersehen, doch wäre in diesem Moment nicht direkt vor ihm ein riesiger Skorpion aufgetaucht, hätte er wohl trotz seiner Wunden überlebt.
Als ich an seinem Grab ein paar Worte sagen wollte, fiel mir auf, wie wenig ich über meine Kameraden eigentlich weiß. Außer Nathaniel sind mir die meisten fremd, obwohl ich mir ihre professionelle Reputation natürlich wohlbekannt ist.

10. März 165
Wir haben einen weiteren Mechanismus gefunden. Ich bin sicher, dass es sich um eine Art Schalter handelt, obgleich sein Aussehen dagegen spricht.

11. März 165
Biloth, unser Experte für alte Sprachen, ist verschwunden. Ich mag nicht glauben, dass er uns im Stich gelassen hat. Sein Rucksack mit seinen Aufzeichnungen ist jedenfalls noch hier. Er hätte sie nicht zurückgelassen.

13. März 165
Ein weiteres Mitglied unserer Expedition ist verschwunden. Diesmal war es einer der Arbeiter. Die Männer fürchten sich. Ich weiß nicht, wie lange ich sie noch beruhigen kann.

14. März 165
Ich bin nun auch überzeugt, dass sich hier unten noch etwas anderes befindet. Um die andren nicht noch weiter zu beunruhigen, habe ich nichts gesagt, aber als ich heute von meiner Arbeit aufsah, schien ein riesiger Schatten hier einer Ecke zu verschwinden. Ich habe drei unserer Arbeiter als Wachen eingeteilt.

15. März 165
Wir haben einen weiteren Mechanismus gefunden, der dem ersten ähnelt. Die Aufschrift kann ich nicht lesen, doch unter den Worten ist eine doppelte Wellenlinie eingeritzt, die mich an Wasser erinnert. Wenn doch nur Biloth hier wäre.

16. März 165
Die meisten der Arbeiter sind in Panik geflohen, nachdem eine der Wachen tot aufgefunden wurde. Tot, schreibe ich, doch zerfetzt käme der Wahrheit näher. Der arme Nathaniel warf nur einen Blick auf den verstümmelten Körper und wurde weiß wie ein unreifer Käse.

19. März 165
Wir müssen sehr vorsichtig sein. Neben der geheimnisvollen Kreatur, die uns zu belauern scheint, bin ich auf eine noch größere Gefahr gestoßen. Die Erbauer dieses Labyrinths haben einen Kasten zurückgelassen, der geradezu nach Magie stinkt. Ich habe die letzten beiden Tage gebraucht, die Inschrift zu entziffern. Anscheinend ruft dieser Kasten ein gewaltiges Erdbeben hervor, wenn er aktiviert wird.

20. März 165
Ich kenne nun die Bedeutung des Kastens. Die Erbauer hatten geplant, das gesamte Labyrinth zu verschütten. Die Decken wurden absichtlich geschwächt. Würde der Kasten aktiviert, könnte nichts uns mehr retten. Alle Gänge würden verschüttet und wir müssten zugrunde gehen. Ich kann mir keinen schlimmeren Tod vorstellen, als von diesem unglaublichen Gewicht langsam zu Tode gequetscht zu werden.

23. März 165
Als ich heute aufwachte, waren Nathaniel und ich allein. Ich kann nicht sagen, ob die anderen aus Angst geflohen oder von diesem Schatten geholt wurden. Eine Flucht könnte ich ihnen nicht verdenken. Alle meine Instinkte warnen mich, raten auch mir zur Flucht, doch ich kann meine Entdeckung nicht zurücklassen. Der Weg ins sagenumwobene Ter Mur muss gefunden werden.

24. März 165
Zu zweit ist die Arbeit kaum zu bewältigen und wir kommen nur langsam voran. Nathaniel ist ein guter Junge, nicht nur, dass er ohne Murren seine Aufgaben erfüllt, er bemüht sich sogar noch, die Stimmung mit seinen Scherzen zu heben, doch ich kann die Angst in seinen Augen erkennen, wenn er glaubt, dass ich nicht hinsehe.

25. März 165
Wir haben einen Durchgang gefunden, doch wie er geöffnet wird, vermag ich nicht zu sagen. Vielleicht haben die...

Das Wesen, es wollte uns holen. Wir konnten uns in einem der Gänge verbarrikadieren, doch das wird es nicht lange aufhalten. Es ist entsetzlich. Eine riesige Statur und seine Klauen...
Keine Armee der Welt könnte es bezwingen und ich habe ihm den Weg in die Freiheit geöffnet. Der arme Nathaniel.
Ich habe einen Entschluss gefasst. Nathaniel muss überleben. Ich werde ihm meine Aufzeichnungen und die beiden Tagebücher übergeben. Während ich das Wesen ablenke, soll er versuchen, zu entkommen. Wenn ich es zu dem Kästchen schaffe, kann ich es hier begraben.

An Nathaniel:
Ich habe dir gesagt, ich würde nachkommen, doch ich glaube, wir beiden wussten, dass ich es nicht schaffen würde. Wenn ich Glück hatte, konnte ich das Kästchen erreichen, bevor das Wesen mir zu nahe kam, doch in einem unterirdischen Gang einem Erdbeben davonzulaufen, das wäre mehr als ein Wunder.
Geh zurück nach Britain zu deinen Eltern. Gastwirt ist ein ehrenhafter Beruf und man läuft nicht Gefahr, ein Monster wie diese auf die Welt loszulassen. Gedenke ab und an meiner, doch halte meine Aufzeichnungen geheim, niemals darf dieses Wesen freikommen. Ich würde dich bitten, sie zu vernichten, doch sind sie das Einzige, was von mir bleibt. Ich muss Schluss machen, die Zeit wird knapp.
Leb wohl. Dein Freund Jeremiah.
Mitglied-309004.03.2014, 07:20 Uhr
Endlich war der 1. Teil gefunden und offenbarte folgende Eintragungen, die weitere Hinweise für die Spieler enthielten:

Expeditionstagebuch des Jeremiah Aubrey - Teil 1

31. Februar 165
Die Vorbereitungen haben uns länger aufgehalten, als wir ursprünglich geplant hatten. Vor allem die Beschaffung der benötigten Werkzeuge – zum Teil Sonderanfertigungen – haben weitaus länger gebraucht, als wir gedacht hatten. Ich hatte bereits Sorge, wir müssten noch weitere Wochen hier in Britain verbringen. Die Temperaturen in der Wüste werden die Ausgrabungen auch zu dieser Jahreszeit schon genug erschweren, im Sommer wäre es wohl unerträglich.

35. Februar 165
Wir sind endlich aufgebrochen. Aus Gründen der Geheimhaltung hat unsere kleine Karawane Britain im Schutze der Nacht verlassen. Es wäre natürlich viel einfacher gewesen, uns vor der Magiergilde ein Tor zu unserem Bestimmungsort öffnen zu lassen, aber diese neugierigen Magier interessieren sich ohnehin schon zu sehr für meine Expedition. Während ich dies schreibe, wird gerade das letzte Packpferd durch das Moongate geführt. Es geht endlich los.

36. Februar 165 – morgens
Wir sind wohlbehalten auf der anderen Seite angekommen. Die Bewohner der Stadt haben mir beinahe ein wenig Angst eingejagt. Selbst unter günstigen Bedingungen stehe ich Magieanwendern eher misstrauisch gegenüber. Daher ist es wohl verständlich, dass ich eine Stadt welche fast nur aus Magiern der dunkelsten Sorte besteht, möglichst schnell verlassen wollte.

36. Februar 165 – abends
Die Wüste liegt vor uns. Unser Ziel ist nun ganz nahe. Ich darf nicht vergessen, die Wasservorräte zu überprüfen, bevor ich schlafen gehe. Zwar werden wir direkt zum See marschieren, doch Vorsicht kann nicht schaden.

37. Februar 165
Außer ein paar Skorpionen gab es keine nennenswerten Zwischenfälle. Wir haben den See erreicht und sind bereits zu seinem südlichen Ufer vorgedrungen. Morgen werden wir unser Ziel erreichen.

38. Februar 165
Sie ist beinahe vollständig von Sand bedeckt. Das wird ein hartes Stück Arbeit, sie vollständig freizulegen, doch nicht ohne Grund habe ich neben unserem eigentlich Expeditionsteam zehn Arbeiter mitgebracht, die zwar weder über Erfahrung bei Ausgrabungen noch über nennenswertes akademischen Wissen, dafür aber über die nötigen Muskeln verfügen.

47. Februar 165
Dieser verfluchte Sand dringt durch jede Ritze des Zeltes. Heute mussten wir die Arbeiten wegen eines Sandsturms für mehrere Stunden unterbrechen. Als die Luft wieder klar war, sahen wir das Ergebnis mit Grausen. Die Arbeit von mindestens drei Tagen wurde zunichte gemacht. Wenn wir noch weitere solcher Stürme erleben, könnten wir Monate mit dem Versuch verbringen, das Gebäude ganz freizulegen.

68. Februar 165
Endlich ist es soweit. Der schlimmste Teil ist geschafft. In unermüdlicher Arbeit haben unsere Helfer Karren um Karren Sand abgetragen, bis wir die Grundmauern erricht hatten. Ich kann es kaum glauben. Zum Dank gab ich eine Extraportion Rum an die Männer aus. „Männer“, rief ich aus, „voller Ehrfurcht blicken wir auf ein Bauwerk, das seit Jahrhunderten kein Mensch mehr in seiner ganzen Pracht gesehen hat. Mögt ihr diesen Tag des Triumphs nie vergessen. 20 Jahrhunderte blicken auf euch hinab.“

Am liebsten würde ich gleich hineinstürmen, doch die Mühsal der letzten Wochen hat auch von mir ihren Tribut gefordert. Wir werden sie morgen betreten.

Wer nun neugierig geworden ist, kann sich immer noch auf die Suche machen, denn der Weg nach Ter Mur steht ab sofort allen Menschen offen. Allerdings ist die Reise durch den Void nicht mit der durch ein Moongate zu vergleichen, und so kann man nur hindurchgelangen, wenn man sich von allen weltlichen Gütern trennt. Auf Ter Mur haben menschliche Charaktere dann keinen Zugriff mehr auf ihr bisheriges Bankfach, Backpack sowie die Stallungen, sondern finden sich dort nahezu unbekleidet und mit leeren Taschen wieder. Nun gilt es, in diesem Teil unserer Welt neu anzufangen - nunja nicht ganz neu, denn die Stat- und Skillwerte, die sie vorher hatten, bleiben ihnen auch auf Ter Mur erhalten.

Doch ist nicht verloren, was man sich im menschlichen Teil der Welt erarbeitet hatte. Die Rückkehr dorthin ist jederzeit möglich und dort angekommen, kann man auch wieder über alles verfügen, was man zurückgelassen hatte. Künftig haben unsere Menschen also eine zusätzliche Landmasse, die sie jederzeit und solange besuchen können, wie sie möchten. Unsere Gargoyles, denen die Reise in die Menschenwelt weiterhin verwehrt bleibt, haben die Neulinge, wie es ihre Art ist, freundlich und hilfsbereit empfangen und so manchem wurde beim Einstieg etwas geholfen.

Bleibt abzuwarten, ob alle Menschen ihnen mit der gleichen Freundlichkeit begegnen werden oder ob es nun auch zu kriminellen Handlungen kommen wird, denn Ter Mur auf Vetus Mundus unterliegt einem eigenen Regelsystem, dem sogenannten "Criminal System", das jederzeit kriminelle Handlungen zulässt, aber dafür auch die Möglichkeit bietet, mit Zeugen und Detektiven den Tätern auf die Spur zu kommen und die Verbrechen zu ahnden. Die empfindlichen Strafen haben die letzten vier Jahre auf Ter Mur für ein relativ friedliches Leben gesorgt und wir sind gespannt, wie sich das weiter entwickeln wird.

Wer nun neugierig geworden ist, kann eine kurze Zusammenfassung des Events in diesem Video finden:

http://www.youtube.com/watch?v=IlrHR47OiY0
Mitglied-143305.03.2014, 22:02 Uhr
Ich bin immer wieder auf's Neue beeindruckt davon, wie liebevoll, aufwändig und ideenreich eure Events sind. Und auch eure Berichterstattung darüber finde ich toll. Das Video habe ich mit grossem Vergnügen geguckt. Ich wünsche euch auch weiterhin ganz viel Spass und noch viel mehr neue Spieler auf Vetus Mundus (-:
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