Das Geheimnis des Erfolges von Schattenwelt?
Mitglied-94525.04.2003, 22:59 Uhr
Nachdem hier nun eine ganze Menge guter und richtiger Dinge erwähnt wurden und ich mich durch den ganzen Thread gelesen habe, möchte ich doch auch noch einmal zu Wort kommen.
Zunächst: Ja, ich bin Spieler auf der Schattenwelt. Ja, ich habe mir extra für diese Antwort den Account bei diesen Foren besorgt. Und ja, ich tue es, weil ich mich mit Schattenwelt soweit identifiziere, dass ich gern etwas von meinen positiven Erfahrungen damit weiterreiche.
Mein erster Kontakt zu Online-Rollenspielen waren die klassischen MUDs, oder textbasierten Multi-User-Dungeons, um es mal so auszuformulieren. Nachdem ich beim Two Towers Mud, wem das ein Begriff ist (das einzig wahre Tolkien-Mud :-) ), eine ganze Reihe mächtiger und guter Freunde hatte, hatte ich mehrere Wochen und Monate lang versucht, dort irgendwie Fuß zu fassen und Freude zu finden. Nun hatte ich aber, so gern ich allerlei Rollenspiele spielte, wirklich ein Problem damit, dass die ganze Interaktion mit der Welt im Tippen von Befehlen und im Lesen von irgendwelchen Meldungen bestand.
Mein Wunsch war im Prinzip immer eine Art grafisches Mud, am liebsten ein bisschen wie die DSA Computerspiele vielleicht. Jedenfalls hörte ich dann irgendwann, dass es bei Ultima Online kostenlose Shards gäbe, fand eine Seite, die eine ganze Reihe von Servern auflistete und bewarb mich wild auf dreien oder so. Ich glaube, die Seite war direkt noch über Sphereserver.com oder so zu erreichen, damals. Habe sie seitdem jedenfalls nicht wiedergefunden.
Dazu muss ich folgendes sagen: Ich habe die Shards bewußt nach der Menge der durchschnittlichen Zahl an Online-Spielern ausgewählt, denn ich wußte schon vom Mud, dass ich nicht online spielen muss, wenn ich keinem begegne, _mit_ dem ich spielen kann. Jedenfalls habe ich zwei Shards schon ein bisserl angespielt, mal hier probiert und da gekuckt, musste auf den Schattenwelt-Account aber eine Woche oder so warten. Mit der Bewerbung hatte ich nicht wirklich Probleme, ich war vom Pen&Paper-DSA ziemlich stark vorbelastet. In der Zeit, bis mein Acc auf SW freigeschaltet wurde, nahm ich mir die Zeit, mal die Homepage von oben bis unten so ziemlich durchzulesen, und das war wohl der Punkt, der es für mich für SW entschied.
Es gab zwar zu dieser Zeit nur eine Magierakademie auf der Schattenwelt, aber das ganze Konzept, die Menge an Spielern, die diese Akademie mit Leben füllte, faszinierte mich derart, dass ich sofort einen Magierchar erstellte, obwohl ich ursprünglich einen Handwerker hatte spielen wollen.
Und damit nun noch kurz zu meinem Werdegang. Ich spiele seit zwei Jahren auf Schattenwelt, hauptsächlich den Erzmagier, in den sich mein damaliger und erster Char entwickelt hat. Ich gebe zu, dass ich das Emoten erst lernen musste, der Rest des Rollenspiels ließ sich ja gut vom P&P übernehmen. Aber sonst habe ich über die Magierakademie, an der ich auch eine gute Zeit unterrichtet habe, eigentlich stets nur gutes Rollenspiel, viele nette Erlebnisse und jede Menge richtig guter Bekanntschaften gewonnen. Was mich stets fasziniert hat, war der Werdegang vom einfachen Anfänger über Prüfungen und Stunden, das Gefühl, wie an einer Universität mit einer Vielzahl an anderen Charakteren durch das gemeinsame Lernen verbunden zu sein. Der Vorteil war jedenfalls insgesamt immer, dass man genügend Leute, auch Vorbilder, hatte, von denen man lernen konnte, die einen inspirierten.
Jedenfalls: Was hält mich eigentlich auf SW?
Erstens: Hier haben definitiv die anderen Spieler zu stehen. Ich möchte kaum eine meiner guten Bekanntschaften, von denen ich mittlerweile viele auch zu meinem wirklichen Freundeskreis zähle, aufgeben oder missen.
Zweitens: Ich persönlich würde mich wohl auch eher unter die härteren Rollenspieler zählen, aber gerade das schöne an SW ist, dass es nicht nur das ist. Wenn man einen harten Tag hatte, und nicht allzu hochgeistige Diskussionen mit Magierkollegen führen möchte, ist dafür eben genauso Platz da, wie für ebenjene Diskussionen mit einer ganzen Reihe wirklich brillanter Magierspieler, wie auch anderer Rollenspieler. Die gibt es wohl auch in nicht zu verachtendem Maße auf SW, und ich denke, die meisten von ihnen haben sich mit der Situation arrangiert, dass es eben auch andere Spieler gibt. Dabei geht es jetzt nicht um Neulinge, die bekommen auch ihre Chance, und das ist gut so. (siehe schon Changs Posting) Ergo: Es gibt reichlich und gutes Rollenspiel auf SW, so sehr man das nicht glauben wollen mag.
Drittens: Wieder Gewohnheit, Trägheit, oder wie auch immer. Ich habe nur den einen Char, bei dem ich die Geduld besessen habe, jemals Skills zu trainieren. Meine anderen Chars sind alle bemerkenswert inkompetent. Das mag mich zwar auf dem Shard halten, die Zeit, die man schon investiert hat, und die ich so heute nicht mehr hätte, aber es gehört auch einfach dazu, dass man sich an vielen Stellen mittlerweile fast zu Hause fühlt. Ich freue mich jedesmal, wenn ich in die Akademie komme, irgendwie kommt da ein rechtes Gefühl von Heimat auf :-)
Viertens: Der hohe Grad an Spieler-Engagement, wie ich es empfinde. Ich kann es nicht wirklich auf anderen Shards beurteilen, außer einem kurzen Ausflug auf Eurebia vor einem halben Jahr, habe ich keine anderen Shards gesucht. Aber Eurebia, und warum ich nicht mehr dort spiele, oder relativ schnell aufhörte, steht hier ja nicht zur Debatte. Jedenfalls empfinde ich es gerade insofern als sehr positiv auf SW, als man als Spieler, wenn man sich wirklich Mühe gibt, wirklich viel bewegen kann, der Welt ein bisschen seinen Stempel aufdrücken kann. Sei es, indem man sich in einem der Reiche involviert, an einer der Magierakademien, oder in einem der vielen anderen, von Spielern mit dem Staff zusammen betriebenen Projekte. Ich gebe zu, das wurde schon erwähnt, aber ich finde es durchaus lobenswert.
Hmm... wahrscheinlich ist das Posting nun sehr lang geworden, deswegen nochmal ein kurzes Fazit:
Ich spiele auf SW, und ich habe keinen Anlaß, den Shard zu wechseln, und ich halte dies auch für Gründe des \"Erfolges\" von Sw:
-es gibt viele Spieler, _mit_ denen ich spielen kann, und darum geht es nunmal bei einem Spiel. Ich muss mich nicht verabreden, oder bestimmte Zeiten einhalten, wenn ich Leuten begegnen will.
-die Welt lebt, und zwar durch die Spieler, und das, was diese aufgebaut haben, erfreulicherweise häufig auch mit dem Staff zusammen.
-die Stabilität kann ich nicht würdigen, weil ich es nicht anders kenne, aber ich glaube Euch gern, dass es woanders schlimmer sein kann
-die Schattenwelt hat die Fähigkeit, unglaublich viele Strömungen zu integrieren und unter einem Dach zu vereinen. Siehe Hardcore-RPler, etc.
-das Regelwerk ist gut ausgearbeitet und wird vor allem auch im sinnvollen Rahmen durchgesetzt.
-der Staff hat auch die Fähigkeit, die Regeln gut durchzusetzen, schon allein seiner Größe wegen. Feuerwand-PGler bekommen ihr Fett genauso weg, wie der Noobee-Killer von nebenan...
Vielleicht so in etwa... ich redigiere das Posting jetzt nicht weiter, ich denke mal, es ist lang genug, wirr genug, lest es oder lasst es. Vielleicht ist es auch nur noch eine weitere Hommage an diesen Shard, ... :-)
In diesem Sinne,
Turonian
PS: Wer noch Fragen hat, ich stehe gern für erläuternde Worte zur Verfügung, auch per ICQ, Nummer 96852896.
Und wer mal Lust hat, sich auf Schattenwelt umzuschaun, ich wäre erfreut, Euch begrüßen zu können... :-)
Mitglied-49726.04.2003, 04:31 Uhr
Das Geheimnis des Erfolgs sind solche Threads. Man spricht drüber, macht neugierig... und schon hat man das erreicht was man erreichen wollte:
Es kommen noch ein paar Spieler mehr...
--
Admin Meharis
http://www.terrestria.de
Mitglied-22126.04.2003, 08:33 Uhr
Werbung is nicht unbedingt wichtig ..... meistens hatt man ein par spieler und die haben wieder freunde die wiederum uo spielen und so weiter und so weiter.. man stelt seinen server noch hier rein und zuff schon hatt man 3 acc pro tag.
Was SW angeht hm ich glaub mtilaweile kennt da jeden jeden ihrgend wie und hatt den auch ihrgend wie a<uf den server gebracht hm naja nicht ganz richtig is woll 50 -50 also 50% leute die von anfang an mitgemacht haben und die leute dan durch mundpro.. auf dens erver gebracht haben und dan die 50% die einfach gekommen sind weil viele spieler onlin sind oder wel es ihne gefallen hatt wie die hp aus schaut oder ander egründe ..
--
Das Leben ist Scheise !
Wustet ihr das nicht ?
Mitglied-29426.04.2003, 10:26 Uhr
Mitglied-497 hat geschrieben:
Das Geheimnis des Erfolgs sind solche Threads. Man spricht drüber, macht neugierig... und schon hat man das erreicht was man erreichen wollte:
Es kommen noch ein paar Spieler mehr...
Als einer der wenigen Schattenweltler die schon etwas länger dieses Forum lesen, kann ich dem nur wiedersprechen.
Fast schon ein Ärgerniss in diesem Forum sind Threads wie \"DER neue Freeshard\" oder \"XYZ stellt sich vor, ein exzelenter RP-Shard\", aber von Schattenwelt habe bis jetzt bestenfalls ich was zu Newbieanfragen geschrieben wo man gut spielen könnte.
Ansonsten glänzt dieses Forum eher von einträgen wie \"SW ist Mist\", \"Keine RPler auf SW\" und ähnlichem.
Von 7Wind zum Beispiel spricht man in diesem Forum mehr und positiver, daran kann das kaum liegen. Woran es wohl eher liegt sieht man aber in diesem Thread: So viele Spieler die sich extra einen Forumaccount erstellen um hier in einem von einem Nicht-SWler begonnenen Thread ihr Meinung zu sagen, dass manche schon über \"Selbstbeweiräucherung\" motzen.
Welcher Shard bekommt das noch hin _ohne_ dass der Admin dazu aufrufen würde ?
--
Chang [SdK]
Botschafter der Kerusker
Mitglied-49726.04.2003, 12:20 Uhr
Ich hab ja nicht gesagt das es schlecht ist ;)
ZITAT:
Ansonsten glänzt dieses Forum eher von einträgen wie \"SW ist Mist\", \"Keine RPler auf SW\" und ähnlichem.
ZITAT ENDE
Auch Negativaussagen sind Werbung. Vielleicht sogar besser als das was hier bereits als \"Selbstbeweihräucherung\" abgetan wird. Alles was dazu dient neugierig zu machen.
ZITAT
Fast schon ein Ärgerniss in diesem Forum sind Threads wie \"DER neue Freeshard\" oder \"XYZ stellt sich vor, ein exzelenter RP-Shard\"
ZITAT ENDE
Warum? Auch diese neuen Shards haben doch das Recht sich public zu machen. Oder haben nur die \"alten, grossen\" Shards das Recht sich bemerkbar zu machen? Sicher, über die Form lässt sich streiten, aber Werbung ist Werbung. Wer es halt nicht richtig hinbekommt darf sich nicht wundern wenn er abgelehnt wird.
--
Admin Meharis
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Mitglied-75926.04.2003, 14:16 Uhr
Ich kenne Schattenwelt schon seit der ersten Stunde wo es das
Licht der Welt erblickte. Es sind nicht nur die Player die dafür
sorgten das der Freeshard groß und stark wurde. Auch wahr bis heute das auch das gute Zusammenspiel zwischen Staff und Player das den Freeshard festigte. Es muss nicht immer eine eigene Map sein um so lange zu Leben. Schattenwelt gehöhrt
mit der Zeit auch zur Geschichte von UO. Das ist so sicher wie das Ahmen in der Kirche.
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IN LOVE alles gute zum Geburtstag R.G.
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Eine verlorene Unze Gold kann gefunden werden. Eine verlorene Unze Zeit nie.
Mitglied-118222.10.2003, 03:01 Uhr
Sorry, dass ich diesen thread noch einmal \"aufwärme\"...aber:
Dass nur eine gut funktionierende \"Community\", Player to Staff Beziehungen oder dergleichen den Erfolg eines Shards ausmachen, ist unwahr.
Das beste Beispiel hierfür ist der sehr alte Shard TheOw( http://www.theow.de ), dessen clientzahlen trotz sehr intakter und guter \"Community\" im letzten halben Jahr enorm abgesunken sind. Wie man an alten Beiträgen in diesem Forum lesen konnte, hatte der Shard vor einem Jahr noch über 60 Clients, meist noch mehr pro Abend. Dies ist nun auf 20-40 Clients abgesunken.
Hier möchte ich die Haltung von Spielern aufführen. Auf theow gab es ca im letzten Quartal einen Trend in Richtung \"scheiss Engine\", der das Spiel enorm verkrampfte. Man musste sich dreimal überlegen, was man tat, damit der Gegenüber nicht das große ooc heulen bekam...warum auch immer, es ist ein für mich immernoch unbegreifliches Phänomen jener Zeit. Die Community zerstritt sich allerdings auch nicht wirklich...irgendwie...ein Phänomen halt :)
[Da ich seit nunmehr über 3 Jahren dort spiele(zeitweise nebenher auch auf anderen Shards) denke ich, dies ausreichend beurteilen zu können]
Heute ist dieser Trend so gut wie verschwunden...nach einer monatelangen Pause eben aus besagtem Grund ist dies mein Eindruck.
Was ist nun für diesen Rückgang an Clients verantwortlich?
Denn eins sollte daraus klar geworden sein:
Hohe Clientzahlen sind kein Selbstläufer.
Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass der momentane TUS Server _absolut_ vernachlässigt wurde und noch immer wird. Seit über 3 Jahren steckt der Staff einen Großteil seiner Ressourcen in den Serveremulator POL und wie das altbackene TUS demnach aussieht, kann sich wohl jeder vorstellen - verbuggt, ohne features oder technische Kniffe/highlights. [nebenher gehen so natürlich auch noch Recourcen an Stafflern für den aktiven Server verloren]
Wobei ich beim Punkt wäre:
Die Technik spielt durchaus eine Rolle - vielleicht nicht die dominante...aber wer will schon auf einem alten, verbuggten TUS server spielen?
Dass die \"Richtige Mischung aus RP und ooc/fun\" die Musik macht, halte ich auch für unwahrscheinlich.
Warum sollten dann so viele Spieler jeden Tag/Abend auf Siebenwind einloggen?
Zusammenfassend:
Ich halte die Technik und den Staffsupport für die ausschlaggebenden Faktoren eines erfolgreichen Servers.
Dass dieser bekannt wird ist alleinig PR-Sache, wie schon weiter oben beschrieben wurde.
Letztendlich ist aber auch das Verhalten der Spieler _ausserhalb_der Community wichtig - jeder muss akzeptieren, dass er sich mit einem UO-Freeshard zB auf die Engine einlässt(nur eins von vielen Beispielen), so sehr ihm die auch missfällt. PvP Verweigerer zerstören Spielspaß, Glaubwürdigkeit der Rollenspielwelt und gegebenenfalls sogar die Bereitschaft/Lust, mit diesem Char noch einmal zusammen zu spielen...man kann ähnlich in anderen Fällen argumentieren.
PS:
tut mir leid, falls es euch zu sehr auf den Shard \"TheOw\" bezogen ist, aber dieser ist einfach das perfekte Beispiel.
Mitglied-56822.10.2003, 10:48 Uhr
Da möchte ich dir widersprechen. TheOW krankt nicht so sehr an einem veralteten Emulator, wobei man mit TUS viel machen kann, wie \"Vergessene Welt\" bestätigt. Ein Emulatorwechsel ist also nicht unbedingt notwendig, um einem funktionierenden Shard mit dreistelligen Spielerzahlen zu schaffen und zu erhalten. Der Spielerschwund bei TheOW liegt wohl eher an dem dort vorhandenen Nepotismus, sprich das Verhältnis von Staff zu Spielern - zumindest zu einigen Spielern - ist einfach zu gut.
Die enormen Onlinezahlen von 7Wind gehören doch eher der Vergangenheit an. Sowohl der eher als merkwürdig zu bezeichnende Umgang der Community untereinander, von dem sich jeder überzeigen kann, der mal das entsprechende Forum liest, als auch die extreme Überskriptung des Shards sorgen schon seit einiger Zeit dafür, daß größere Spielergruppen 7Wind fernbleiben und sich andere Heimatsshards gesucht bzw. UO ganz aufgegeben haben.
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Mitglied-76922.10.2003, 10:54 Uhr
Aufjedenfall ein interessanter Ansatz, über den noch nicht so viel geschrieben wurde. Natürlich spielt vor allem die Engine eine entscheidene Rolle, wie sehr viele andere Faktoren.
Für mich hast du die wichtigsten Punkte eigentlich erkannt: Staffsupport und Technik, wobei ich aber noch das Konzept dazunehmen würde. Es gibt soviele Faktoren, warum ein Shard Spieler verliert oder down geht, dass man Sie garnicht alle aufzählen könnte. Man kann nur versuchen, entscheidene und bekannte (bekannt in dem Sinne, dass man weiß, warum man Spieler verlieren könnte) Mängel einzugrenzen.
Eigentlich sollte man alle Gedankengänge mal in einem Projekt \"Wie erschafffe ich einen eigenen FreeShard\" zusammenfassen, mit Hilfen und Tipps, Anregungen und interessanten Ansätzen..
Das würd die 100 Seitenmarke mit Sicherheit sprengen *g*
*edit nach Azhrarns Post*
Hmm weiß zwar nicht so viel über 7Wind, aber ich könnte es mir wohl vorstellen. Ich vermute mal *ganz vorsichtig*, dass die Tage der alten Shards bald gezählt sind. Sei es wegen den Emulatoren oder wegen den \"alten\" Konzepten die früher vielleicht mal gut, aber heute nichts besonderes mehr sind. Hmm obwohl... *grübelt*
Aber mal abwarten, wie die neuen, großen, teilweise schon erhofften Projekte in der Szene ankommen. Dann wird sich zeigen, wie sich die neuen gegen die alten großen behaupten können ^^.
Mitglied-118222.10.2003, 12:46 Uhr
Das Staff to Player Verhältnis habe ich auch angesprochen.
Allerdings bin ich persönlich nach einigen Erfahrungen in der letzten Zeit der Meinung, dass auf theow niemand wirklich bevorzugt wird. Es gibt wie überall \"brave\" und \"unverschämte\" Spieler und ich kann durchaus Sagen, dass der Staff die sogenannte \"Elite\" nicht mehr mag als andere.
Jedoch gibt es eine Stimmungsmache in diese Richtung - besonders von Bundlerseite, die sich benachteiligt fühlt - dass dies vom Staff gewollt wäre, weise ich zurück.(bin allerdings auch kein Staffler)
Zusammengefasst ist es also nicht nur das Verhältnis Staff to player, sondern auch Stimmungsmache unter den Playern.
Einige haben eine hohe Reputation unter den anderen und finden recht leicht gehört...und schon kommt eine Stimmung auf, die sich schnell zum \"Selbstläufer\" entwickelt.
Ich halte die Dreiecksbeziehung Technik-Staffsupport-Community, wie ich oben schon schrieb immernoch für ausschlaggebend, wobei man den Erfolg eines Shards dennoch an nichts ausmachen kann.
Es ist das Gleiche, wenn man ein neues Produkt auf den Markt bringt. Es kann noch so toll und fortschrittlich sein, der Firmensupport kann noch so toll sein...die Möglichkeit, dass es sang und klanglos untergeht, ist immer gegeben. Das nennt man dann schlicht und ergreifend \"Glück oder Pech\".
Mitglied-76922.10.2003, 13:12 Uhr
Mitglied-1182 hat geschrieben:
Es ist das Gleiche, wenn man ein neues Produkt auf den Markt bringt. Es kann noch so toll und fortschrittlich sein, der Firmensupport kann noch so toll sein...die Möglichkeit, dass es sang und klanglos untergeht, ist immer gegeben. Das nennt man dann schlicht und ergreifend \"Glück oder Pech\".
*am Kopf kratzt*
Nee, das hat mit Glück und Pech nichts zu tun, sondern mit Angebot und Nachfrage. ;)
Mitglied-118222.10.2003, 13:36 Uhr
kannst Du in die Köpfe der Kunden schauen? :)
Eben nicht und darum ist es immer ein Glücksspiel, ob ein neues Produkt angenommen wird.
Und in der Theorie müsste zB ein neuer Fernseher, der allen vorherigen überlegen ist, ja einschlagen wie eine Bombe....ist praktisch aber anders und vielleicht will ihn ja gar keiner..weil er niemandem gefällt zum Beispiel.
Warum hat sich die DVD nicht binnen weniger Monate durchgesetzt?
Warum sind innovative neue Techniken am guten alten Diskettenlaufwerk als Konkurrent gescheitert, obwohl dieses total unterlegen ist?
Kundenforschung wird ja nicht umsonst betrieben :)
Eben weil das Risiko bei der Produkteinführung unkalkulierbar ist und immenses Kapital dahinter steht.
Das Thema ist sehr (zu) vielschichtig und ich wollte es damit nur kurzs anschneiden.
Mitglied-56822.10.2003, 14:05 Uhr
Naja zum Thema Bevorzugung werde ich mal versuchen einige altgediente Spieler von dir hierher zubringen, die dir eine etwas andere Sicht der Dinge präsentieren können. Der eine oder andere davon gehört übrigens zu meinem RL-Freundeskreis.
Im übrigen kann man durchaus in die Köpfe der Kunden schauen. Dazu gibt es ja Marketing. Weiterhin produziert man heute meist nicht unbedingt Dinge, welche die Menschen benötigen sondern hat den Spieß längst umgedreht, in dem man ein Produkt produziert und dafür erst Bedürfnisse weckt. Das nennt man dann Werbung und Verkaufsstrategien.
Bei Freeshards ist es eifach so, daß die Landschaft voll ist mit halbfertige und teilweise recht stümperhaft ausgeführten Welten. Ich kann dir mit Sicherheit sagen, daß die Spieler solche nicht haben wollen. Oft wird dann mit Selbstverständlichkeiten wie Sondererzen und Sonderledern oder einen Rassen- / Klassenkozept geworben, die unglaublich alte Hüte sind. Es gibt meiner Ansicht nach nur recht wenige Staffler in der Freeshardszene die wissen, wie man einen entsprechenden Shard aufbauen muß, damit dieser dauerhaft und mit einer größeren Spieleranzahl funktioniert. Diese Leute sind natürlich nicht von den Bäumen gefallen, sondern haben selbst einige Mißerfolge mit früheren Projekten verzeichnen müssen, nur mit dem Unterschied, daß sich davon nicht entmutigen liessen und aus ihren Fehlern lernten. Meist waren es auch solche Leute, welche hinter den größeren Freeshards der Vergangenheiten steckten. Sobald sie sich jedoch aufgrund unterschiedlichster RL-Gründe doch zurückziehen müssen und weniger kompetenten Leuten das Feld überlassen, kommt es zu einer schleichenden Erosion des betroffenen Shards. Die Mischung aus Erfahrung und Organisationstalent gemischt mit einer Prise sozialer Kompetenz und gewissen Führungsqualitäten macht es aus, ob ein Shard funktionieren kann.
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Mitglied-118222.10.2003, 14:55 Uhr
ich kenne durchaus den einen oder anderen Fall der Vetternwirtschaft oder Bevorzugung aus der Vergangenheit.
Mit meiner \"Behauptung\" stellte ich ja auch lediglich meine Impressionen der jüngeren Zeit dar.
Dass dies in größerem Umfang ohne Konsequenzen für die Beteiligten geschah, als auf anderen Shards, glaube ich so auch nicht - bezweifle es sogar.
Diese Berichte der sogenannten altgedienten Spieler( vor 5 oder4 Jahren gespielt?) würden mich allerdings mal interessieren...vielleicht ist mir in meine aktiven Zeit dort etwas grundlegendes entgangen, was ich noch_nicht_weiss.
Mitglied-76922.10.2003, 15:18 Uhr
Mitglied-1182 hat geschrieben:
kannst Du in die Köpfe der Kunden schauen? :)
Eben nicht und darum ist es immer ein Glücksspiel, ob ein neues Produkt angenommen wird.
Hui, wenn alle so denken würden, dann wirds gefährlich :rolleyes: . Ein neues Produkt zu entwickeln ist mit imensen Kosten verbunden. Niemand (vor allem Banken) würden Kredite vergeben, wenn Sie nicht eine gewisse Zukunft für das Produkt sehen.
Mitglied-1182 hat geschrieben:
Und in der Theorie müsste zB ein neuer Fernseher, der allen vorherigen überlegen ist, ja einschlagen wie eine Bombe....ist praktisch aber anders und vielleicht will ihn ja gar keiner..weil er niemandem gefällt zum Beispiel.
Ein neuer Fernseher wird erst dann auf den Markt geworfen, wenn man sich einigermaßen sicher ist, dass das Ding den Leuten gefallen wird (und gleichermaßen auch bezahlbar ist). Deswegen wird erstmal ein wenig Marktforschung betrieben *schielt zu Azrharn*, wie so ein Gerät den aussehen sollte, damit es allen gefällt.
Mitglied-1182 hat geschrieben:
Warum hat sich die DVD nicht binnen weniger Monate durchgesetzt?
Warum sind innovative neue Techniken am guten alten Diskettenlaufwerk als Konkurrent gescheitert, obwohl dieses total unterlegen ist?
Hier kommt die Unternehmenspolitik ins Spiel. Du musst bedenken, dass viele Bürger noch VHS-Recorder/Kameras besitzen und auch der Diskettenvertrieb noch einigermaßen lief. Wenn ein Hersteller nun DVD-Produkte auf den Markt wirft, würden die VHS und Diskettenprodukt-Nachfrage auf jeden Fall sinken. Das heißt: Einbußen in diesen beiden Standbeinen.
Deshalb wird dieser Prozess ganz langsam vonstatten gehen, damit die Hersteller ihr Produktionstätten auf die DVD umstellen können, bzw. die anderen Produktionszweige entsprechend langsam abbauen.
Bis dahin werden hohe Summen für ein Produkt verlangt, dass in Japan schon längst auf dem Markt etabliert ist. Durch die Massenfertigung (billigere Preise) der DVDs, durch Werbekampagnien und dem \"Bekanntmachen\" des Produkts wird schließlich ein Bedürfniss bei den Bürgern erzeugt, dieses Produkt zu kaufen, obwohl er dies ganricht braucht. Normalerweise reichen CDs und Videos aus um Filme zu schauen oder Spiele zu installieren. Im Grunde wird wieder nur gesagt: \"Hey Leute, ihr braucht dass, denn ohne habt ihr nur Nachteile!\" Das ist Beeinflussung und Marketing ;)
Andere Produkte wie Zip-Laufwerke sind einfach zu teuer in der Herstellung gewesen. Darüberhinaus hatte dieses Produkt nicht jeder, war also nicht weit verbreitet. Die DVD hingegen ähnelt der CD (im Aussehen). Sie schreckt somit nicht ab. Im Gegenteil: Viele Geräte haben heute Combifunktionen - CD und DVDs gleichzeitig lesen. Diese Entwicklungen brauchen halt seine Zeit. Mit einer DVD hat man auch mehr Möglichkeiten, als mit einer Zip-Disk.
Mitglied-1182 hat geschrieben:
Kundenforschung wird ja nicht umsonst betrieben :)
Eben weil das Risiko bei der Produkteinführung unkalkulierbar ist und immenses Kapital dahinter steht.
Ebendrum ^^
Mitglied-1182 hat geschrieben:
Das Thema ist sehr (zu) vielschichtig und ich wollte es damit nur kurzs anschneiden.
Aber drüber reden können wir ;D
Mitglied-72022.10.2003, 16:49 Uhr
Hmmm kann ich dir nur teilweise recht geben obwohl der Grundtenor richtig ist Alandriel.
Nur LCD oder Plasmafernseher gab es schon vor 10 Jahren nur konnte es sich keiner leisten durch die hohen Preise der Flüssigkristalle, ausserdem war das Bild zu unscharf, des weitern Zip laufwerke sind magnetoptische Datenträger gewesen und sehr störanfällig also musste ein Datenträger her der rein auf Laserdigitaler basis aufgebaut war. Sprich CD, die Digital Versitale Disc ist nur eine weiterentwicklung wie vom 720 KB Laufwerk auf das 1,44 MB Diskettenlaufwerk.
Und Kaufkraft und Werbung hat wenig mit einem Spiel zu tun.
Ein Spiel muss locken weil es ein Zeitvertreib ist, nicht weil man es braucht.
Neue Features locken mal eben, so wie ein andersartiges Konzept, oder eben ne neue Karte.
Fakt ist Spieler wird es immer geben bei UO und manche Shards werden überleben manche nicht.
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Wenn die Wolken den Himmel zur Nacht werden läßt, ziehen die Sturmkrähen ihre Bahnen durch die Lüfte.
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Mitglied-74722.10.2003, 16:54 Uhr
Nunja, immer wird es sie bestimmt nicht geben.
Denn irgendwann ist die UO-Grafik und die Spielmöglichkeiten, die man hat, zu vergleichen mit der Meinung, die heutzutage über die textbasierten Adventures besteht. *gg*
Was ist denn, wenn ein Spiel rauskommt, das 10 Mal geiler ist als UO, grafisch wie auch spielerisch. Halt ein Evolutionsspiel wie Half Life 1 es damals war und 2 bald sein wird.... nur halt im Bereich Onlinespiele.... möglich ist es! :D
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Mitglied-72022.10.2003, 17:17 Uhr
Wenn du ein anderes Post von mir verfolgst Medea wirst du die Erklärung bekommen aber für dich gebe ich sie gerne noch einmal :)
In den nächsten fünf Jahren wird die Technik im Netz kaum soweit sein das es Hardwaremäsig dieses Spiel unterstützen kann und ich mein die Anbindungen. Wir fahren heute nmit einer 100 mb anbindung standard mässig an den Backbone manche Server bieten Gigabitanbindungen an die Schweine Teuer sind und es wird gerade getestet die 10 Gigabit Anbindung rein auf Glasfaser basierend. Doch das wird sich keiner leisten können und jetzt rechne mall 100 mb durch zb 1000 Clients viel Spass beim toten Server, wenn die On sind wie es bei UO ist *fg*
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Mitglied-118223.10.2003, 00:13 Uhr
Nochmal an Azhram:
Du meintest, man könne mir TUS viel machen, stimmt.
Aber wie ich schrieb hat der Staff von theow alle Energie in die POL Entwicklung gesteckt und den vorhandenen TUS-Server absolut vernachlässigt, d.h. keine features oder sonstwelche Erweiterungen - oder was weiss ich - eingebaut.
Und wie gesagt, ich glaube schon, dass dies mit ein Faktor für sowas ist...die TUS engine von theow ist nämlich ein kleines hässliches Entlein im Vergleich zu der von so manch anderem Shard. Natürlich macht das keinen Shard aus, setzt allerdings wohl nicht so viele Reize für Spieler, es mal auf einem derartigen Shard zu versuchen...wozu soll ich auf einem Shard mit 08/15 TUS Engine spielen, wo ich auf einem anderen RP-Server mit super sphere(oder was auch immer) scripts und ca gleicher Clientzahl spielen kann?
Mitglied-68023.10.2003, 06:52 Uhr
1000 clients? das soll ein problem der _bandbreite_ sein? da sehen wir mal das sich einer mit uo so _gar_nicht_ auskennt.
ein client ~ 1kb/s (faustformel). weil wir mal ein extrem berechnen wollen sagen wir sogar 2kb/s (falls mal viele auf einem haufen stehen).
2kb/s * 1000 = 2000 kb/s = 2mb/s = 16 mbit/s < 100mbit/s
hoffe das war verständlich und auch mi dem windowscalculator nachvollziehbar.
du wirst es auf jeden fall _NICHT_ schaffen das ein uo server wegen der bandbreite in die knie geht. das liegt meist nur daran das die 'admins' minderwertige hardware verbauen die nicht den anforderungen angepasst ist.
--
[externes Bild: http://www.freeshard.org/spam.gif]
- Hier (http://www.freeshard.org/?496r/uebersicht), hier (http://www.uodev.de/forum/search.php?boardid=) und hier (http://www.google.de) wirst du geholfen! -
Mitglied-56823.10.2003, 06:58 Uhr
Mitglied-1182 hat geschrieben:
Natürlich macht das keinen Shard aus, setzt allerdings wohl nicht so viele Reize für Spieler, es mal auf einem derartigen Shard zu versuchen...wozu soll ich auf einem Shard mit 08/15 TUS Engine spielen, wo ich auf einem anderen RP-Server mit super sphere(oder was auch immer) scripts und ca gleicher Clientzahl spielen kann?
Weil es für viele auf die Spieler und nur in zweiter Hinsicht auf die Engine ankommt. Wenn du in einer festen Spielergemeinschaft integriert bist, wie es häufig passiert, wenn man länger auf einem Shard spielt, durch die sich auch diverse RL-Beziehungen gebildet haben, dann geht man dort nicht weg, nur weil der Emulator veraltet ist. Letztlich sind die Spieler auf jedem Shard das wichtigste und können aus jeder Situation viel machen. Wer im übrigen solange an einem neuen Emulator werkelt, ohne das wirklich erkennbare Erfolge sichtbar sind, der hat entweder aufs falsche Pferd gesetzt oder die Motivation schon vor längerer Zeit verloren oder ist mit der Aufgabe überfordert.
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Mitglied-74723.10.2003, 09:34 Uhr
Mitglied-680 hat geschrieben:
1000 clients? das soll ein problem der _bandbreite_ sein? da sehen wir mal das sich einer mit uo so _gar_nicht_ auskennt.
ein client ~ 1kb/s (faustformel). weil wir mal ein extrem berechnen wollen sagen wir sogar 2kb/s (falls mal viele auf einem haufen stehen).
2kb/s * 1000 = 2000 kb/s = 2mb/s = 16 mbit/s < 100mbit/s
hoffe das war verständlich und auch mi dem windowscalculator nachvollziehbar.
du wirst es auf jeden fall _NICHT_ schaffen das ein uo server wegen der bandbreite in die knie geht. das liegt meist nur daran das die 'admins' minderwertige hardware verbauen die nicht den anforderungen angepasst ist.
Jo, hätte mich auch gewundert, denn ich glaube kaum, dass EA für jeden einzelnen Shard 1000 Mbit hat.... *g*
(obwohl sie ja eine große Firma sind und sich das evtl. sogar leisten können... doch es hat ja keinen Sinn, wenn dann 900Mbit gar net henutzt werden. ^_^ )
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Mitglied-72023.10.2003, 10:10 Uhr
Tjo und nochmals zum mitlesen *G*
Ich rede nicht von UO Kroko sondern wenn ein super innovatives tolles Graphikspiel rauskommt das alles in den Schatten stellt. *G*
:bounce: :bounce: :bounce:
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http://www.licht-welt.org
Mitglied-76923.10.2003, 11:13 Uhr
Hmm ich glaube nicht, dass ein Onlinespiel mit den graphsichen Aufwand zusammenhängt.
Es sind ja grob gesehen nur folgende Informationen wichtig:
- Wo ist der Charakter?
- Was macht der Charakter gerade?
- Charakterinformationen weitersenden.
Der Rest macht alles die Engine... mit Graphik und allem drumherum. Das hat sogesehen ja nichts mit der Anbindung zu tun, sondern mit dem Spiel an sich.
Nehmen wir an, es gibt einen Charaktere. Er zaubert einen Lichtball der spezielle Lichteffekte und Reflektierungen verursacht.
- Wo ist der Charakter?
Er befindet sich an einer Koordinate. (Diese wird weitergesand) Diese Koordinate hat besimmte Umgebungen, die damit zusammen hängen (Gebäude, Bäume, Graphiken). Die Engine weiß nun, wo genau der Char sich befindet und wie seine Umgebung aussieht.
- Was macht der Chrakter gerade?
Er zaubert einen Lichtball. (Informationen werden gesandt). Die Information wird in sofern verarbeitet, dass die Engine nun weiß: Aha, an diesem Ort (vorherige Fragegestellung) wird diese Aktion getätigt. Die Engine wird die grafischen Informationen in der Umgebung verarbeiten und die Reflektierungen/Effekte erzeugen.
- Charakterinformation weitersenden
Zu dem Datenpaket (Koordinate, Aktion) kommen dann noch Infos zum Charakter selbst. Welche Skills hat er Beispielsweise. Diese Informationen wird die Engine entsprechend umwandeln und dementsprechende Effekte (grafische sowie andere) erzeugen.
Also müsste ein Datenpaket aus 3 Dingen bestehen (Koordinate, Aktion, Charinfo) Wobei die Charinfo auch alle Gegenstände enthält, die sie trägt. Ein Umhang in UO wäre demzufolge genau die gleiche Dateninformation wie in einem 3D Spiel. Nur die Engine muss einiges auf sich nehmen, um die vielen Effekte verarbeiten zu können (weht im Wind oder so)...
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob dem so ist, aber es wäre für mich nur logisch. Deswegen ist das hier alles nur Theorie (ausgegrübelt) und nur Papa OSI weiß, was wirklich Sache ist :rotate:
Mitglied-118223.10.2003, 13:10 Uhr
Wie es in Wirklichkeit ist, kannst Du wunderbar an NWN sehen.
Dort bedeuten deutlich weniger Clients auf einem Fleck/Server einen Overkill.
Davon abgesehen, dass es bei 10 Chars nebeneinander schon durchaus lag geben kann, was bei uo so nicht ist.
Weil es für viele auf die Spieler und nur in zweiter Hinsicht auf die Engine ankommt. Wenn du in einer festen Spielergemeinschaft integriert bist, wie es häufig passiert, wenn man länger auf einem Shard spielt, durch die sich auch diverse RL-Beziehungen gebildet haben, dann geht man dort nicht weg, nur weil der Emulator veraltet ist. Letztlich sind die Spieler auf jedem Shard das wichtigste und können aus jeder Situation viel machen. Wer im übrigen solange an einem neuen Emulator werkelt, ohne das wirklich erkennbare Erfolge sichtbar sind, der hat entweder aufs falsche Pferd gesetzt oder die Motivation schon vor längerer Zeit verloren oder ist mit der Aufgabe überfordert.
stimmt, habe ich auch nicht bestritten. Aber wenn ich mir dann mal sage \"hey, ich will es mal woanders probieren\", was dann? Viele werden sich sicherlich nicht fürs hässliche Entlein entscheiden.
Zur POL-Entwicklung:
Die Motivation ist sicherlich nicht verloren, wie man an den immer häufigeren Test zwecks Engine-Balancing sehen kann.
Egal wie fähig man ist: Einen komplett neuen Serveremulator zu entwickeln, während man einen anderen 24/7/365 hochgefahren in Betrieb hält und zumindest im gewöhnlichen Sinne supported(pages, quests usw), dürfte eine enorme Belastung sein, zumal man noch nebenher ein reales Leben zu führen hat.
Der TheOW Staff hat sich daher sicherlich übernommen - er wollte nie einen unfertigen Emulator zum Erweitern stellen, sondern diesen erst fahren, wenn er komplett fertig ist. Ein vorbildliches Ziel, jedoch aus oben erwähnten Gründen mit diversen Stolpersteinen versehen.
Ich will hier keine Werbung für theow machen, wollte es in diesem thread nie. Darüber hinaus war ich sogar ein POL-Gegner, bis ich vor ca 1 Monat das erste mal seit ca einem jahr an diesem Test teilnahm und da zog es mir die Schuhe aus - ich bin schlichtweg begeistert, wie viel Liebe zum Detail und Perfektionismus da drinsteckt.
Man kann viel sagen, aber nicht, dass die Motivation des Staffs verloren gegangen wäre - dann wäre sowas nicht entstanden.
(Eigentlich wollte ich sowas hier nicht schreiben....und daher will ich hier nochmal kurz anmerken, dass ich damit nicht zu sagen gedenke, dass die POL Engine von theow alles vorherige in den Schatten stellt und das Nonplusultra ist - dem ist defacto einach
nicht so ...es ist einfach eine (sehr) gute Engine)
Nochmal abschliessend:
Eine gute \"Community\" hält die Spieler, aber wie kommen die Spieler auf einen Server?
Entweder durch Freunde/internet, weil sie gehört haben, die Community oder das RP wäre gut, oder weil sie das Konzept/die Enginemöglichkeiten interessant finden....um mal die größten Faktoren, die es meiner Meinung nach gibt, zusammenzuzählen.