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Geschlechterspezifisches Rollenspiel

Mitglied-58018.02.2005, 19:49 Uhr
Wenn jeder seine Rolle ausreichend konsequent spielt, sind nach meinen Erfahrungen jede Menge Überraschungen möglich, Azhrarn, vor allem, wenn man seine ingame-Feinde rücksichtsvoll und fair behandelt ;)

Ich habe mich bei reinem RP, ganz ohne Engine, noch keinen einzigen Tag über Langeweile ärgern müssen - ich hab so viele schöne RP-Gelegenheiten und -begebenheiten, daß ich schlichtweg gar keine Zeit für die Engine hätte.
Mitglied-105318.02.2005, 20:31 Uhr
Nur mal so, wie haltet ihr das eigentlich wenn (falls) ihr pen & paper spielt. Sicherlich sollte das meiste Spielgeschehen durch pures Rollenspiel entschieden werden. Aber ohne Würfelproben bei denen dann auch mal was in die Hose gehen kann, wäre das ganze doch ziemlich langweilig und der Ausgang viel zu offensichtlich. Erfolgserlebnisse müsen sein, aber sie müssen immer im Zweifel stehen, denn wo wäre sonst noch die Motivation. Es ist beim Spiel genauso wie beim Leben. Wer die Zukunft und seinen Weg kennt, der hat keinen Spaß mehr daran. Von daher denke ich, dass zu jedem Spiel ein Regelwerk gehört, dass nach Werten, aber auch ein wenig nach Zufall entscheidet.
Das ist wie bei einem begabten Sänger. Er hat shchon mal bessere Vorraussetzungen berühmt zu werden, als derjenige der nicht mal einen Ton trifft, aber auch der Zufall muss mitspielen damit er dme Weg zum Ruhm findet. Und hin und wieder spielt das Schicksal total verrückt und erhebt einen Kübelböck in den Sängerhimmel.

Ich hoffe meine Beispiele waren nicht zu blöd gewählt.
Mitglied-72018.02.2005, 21:12 Uhr
Das ich dies nochmals erleben werde und KSK genau dies sagt was ich predige *GG* Einmal einer Meinung mit KSK *GGGG*
Mitglied-167818.02.2005, 22:05 Uhr
Genau das verstehe ich nicht! Warum rufts Du die paar Freunde nicht per ICQ auf einen schon vorhandenen Shard?
<IRONIE>Ist da Gift ausgelegt oder lauert da der Chef? Kostets den Führerschein oder Job, dort einzuloggen?</IRONIE>
Nee, würde ich wirklich zu gerne erfahren wollen.

und sorry fürs herauspicken eines Einzelpunktes.... Beim Rest möchte ich mich gerne zurückhalten.

Kein Problem. Also: Der \"Nutzen\" eines Freeshards besteht für mich als Spieler in erster Linie im Kennenlernen von Spielpartnern und natürlich im Rollenspiel mit ihnen. Je niedriger und instabiler die Spielerzahlen sind, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand, dessen Rollenspiel mir wirklich etwas gibt, dort spielt und ich brauche mindestens 3-4 davon, damit es mich länger auf dem Shard hält. Unterhalb von ca. 20-30 abendlichen Clients (ideal sind: 70+) ist erfahrungsgemäß eine kritische Untergrenze erreicht, ab der für mich dieser Nutzen des Freeshards in einem Missverhältnis zu den Einschränkungen steht, die zwangsläufig mit dem Spielen dort verbunden sind. Zu diesen Einschränkungen gehören die Regeln, eine begrenzte Rassenauswahl, eine etwaige Anmeldepflicht, die ich eigentlich sehr befürworte, die Entscheidungshoheit des Staffs, kurzum: All die Elemente, die den Freeshard zusammenhalten und von daher unverzichtbar sind. Wenn ein Freeshard nicht über diese Elemente verfügt, ist er für mich interessant, weil er gesichtslos ist. Wenn er es aber tut, dann müssen die Spielerzahlen auch oberhalb dieser Grenze liegen, damit der Nutzen in Form neuer potentieller Spielpartner eine Chance hat, die Einschränkungen zu überwiegen.

Diese Einschränkungen habe ich auf meinem Sphere nicht, also habe ich mehr davon, mit Freunden dort zu spielen, oder auf einem Massen-Server, der vielleicht ein niedrigeres RP-Niveau hat, dafür aber einen so regen Spielerzufluss an Freunden, Brüdern und Schwestern, Neugierigen, die durch die Masse an Spielern angezogen werden usw., dass das Finden neuer interessanter Spielpartner nur eine Frage der Toleranz gegenüber den Spielern ist, die so gar nicht spielen, wie man es gerne hätte.
Mitglied-58018.02.2005, 22:47 Uhr
Sicherlich gehört beim P&P das Würfeln dazu, aber imho auch ein Spielleiter, der auf die Spieler und ihre Handlungen eingeht und ggf. zugunsten des Spielspasses und des Spielflusses sich von der korinthenk...haften Regelkleberei trennen kann und frei improvisiert. Auch da liebe ich das Element der Überraschung. Reine Würfelorgien sind recht unspannend.

Allerdings macht mir schon seit geraumer Zeit UO mehr Spaß als P&P, da man in UO seinen Char wesentlich \"realistischer\" (gemeint ist: ohne zu sehr vom RL abgelenkt zu werden) ausleben kann. Das mag jetzt für jemanden, der täglich mehrere Stunden spielen kann, nicht ganz verständlich sein, aber für jemanden, dessen ig-Zeit recht eingeschränkt ist, ist es ziemlich erfreulich, da richtig eintauchen zu können, ohne immer die gleichen ewig bekannten Gesichter um einen Holztisch zu sehen ;)
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