Genau das verstehe ich nicht! Warum rufts Du die paar Freunde nicht per ICQ auf einen schon vorhandenen Shard?
<IRONIE>Ist da Gift ausgelegt oder lauert da der Chef? Kostets den Führerschein oder Job, dort einzuloggen?</IRONIE>
Nee, würde ich wirklich zu gerne erfahren wollen.
und sorry fürs herauspicken eines Einzelpunktes.... Beim Rest möchte ich mich gerne zurückhalten.
Kein Problem. Also: Der \"Nutzen\" eines Freeshards besteht für mich als Spieler in erster Linie im Kennenlernen von Spielpartnern und natürlich im Rollenspiel mit ihnen. Je niedriger und instabiler die Spielerzahlen sind, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand, dessen Rollenspiel mir wirklich etwas gibt, dort spielt und ich brauche mindestens 3-4 davon, damit es mich länger auf dem Shard hält. Unterhalb von ca. 20-30 abendlichen Clients (ideal sind: 70+) ist erfahrungsgemäß eine kritische Untergrenze erreicht, ab der für mich dieser Nutzen des Freeshards in einem Missverhältnis zu den Einschränkungen steht, die zwangsläufig mit dem Spielen dort verbunden sind. Zu diesen Einschränkungen gehören die Regeln, eine begrenzte Rassenauswahl, eine etwaige Anmeldepflicht, die ich eigentlich sehr befürworte, die Entscheidungshoheit des Staffs, kurzum: All die Elemente, die den Freeshard zusammenhalten und von daher unverzichtbar sind. Wenn ein Freeshard nicht über diese Elemente verfügt, ist er für mich interessant, weil er gesichtslos ist. Wenn er es aber tut, dann müssen die Spielerzahlen auch oberhalb dieser Grenze liegen, damit der Nutzen in Form neuer potentieller Spielpartner eine Chance hat, die Einschränkungen zu überwiegen.
Diese Einschränkungen habe ich auf meinem Sphere nicht, also habe ich mehr davon, mit Freunden dort zu spielen, oder auf einem Massen-Server, der vielleicht ein niedrigeres RP-Niveau hat, dafür aber einen so regen Spielerzufluss an Freunden, Brüdern und Schwestern, Neugierigen, die durch die Masse an Spielern angezogen werden usw., dass das Finden neuer interessanter Spielpartner nur eine Frage der Toleranz gegenüber den Spielern ist, die so gar nicht spielen, wie man es gerne hätte.